Einblick
2026
Rückblick
Ehemalige Klosterkirche Bernstein
Vergangene Ausstellung "Verwandlungen", Juli 2026
Ausstellungsveranstaltung Freitag, 24. Juli 2026, 19.30 Uhr
"Verwandlungen"
Skulptur, Musik und Tanz bilden eine Einheit
Die Verbindung von Skulptur, Musik und Tanz in Form einer einzigen Veranstaltung, findet am 24. Juli in der ehemaligen Klosterkirche des heutigen Hofgutes Bernstein vor großem Publikum und vielen Gästen statt.
Die vier Mitwirkenden Jens Hogh-Binder und Friederike Schleeh (Skulpturen), Michael Link (Musik) und Ballerina Kristina Metova mit Ensemble wollen mit der neuartigen Kulturveranstaltung ein Zusammenspiel der Künste ermöglichen und eine Einheit schaffen aus Klang, Form, Raum und Bewegung.
Klosterkirchenraum als idealer Ort
Der barocke Kirchenbau von 1730 zeigt sich dafür als idealer Ort.
Die präsentierten Steinskulpturen und keramischen Werke von Hogh-Binder/Schleeh können ihre Ausstrahlung in diesem barocken Kirchenbau von 1730 voll entfalten und bieten den Ausgangspunkt für die anmutigen Choreografien von Tänzerin Metova und ihrer Schule Tanzdance sowie die virtuos vorgetragenen musikalischen Beiträge von Musiker Link mit seinem Akkordeon.
Ein spannungsvolles Programm, bei dem die Wahl der musikalischen Werke, Komponisten, Tanzstile und Kostüme jeweils der Idee der „Verwandlungen“ folgen, wird moderiert von zwei jungen Nachwuchstalenten und führt die zahlreichen Zuschauer und Gäste durch den Abend.
Vivaldis „Vier Jahreszeiten“, Piazollas Tangos, Jenkins ausgewählte Stücke und weitere Darbietungen ergänzen in ihrer Farbigkeit die ausgestellten Werke von Bildhauer und Bildhauerin auf neue ungeahnte Weise.
Im Zusammenspiel von Form, Klang und Bewegung verwandelt sich auch der Kirchenraum und zeigt ein neues Gesicht. Die angestrebte Einheit der Künste kann somit für alle Anwesenden spür- und erlebbar werden.


Skulpturen aus schwarzem Granit, Alabaster und Keramik
„Verwandlungen“ ist auch das Thema der beiden Bildhauer: sowohl die schwarzen Granitstelen, die wie tanzend aus ihrem starren Sockel wachsen, wie auch die Keramiken in ihrer hellrot bis schwarzen Glasur zeigen Veränderungen und Umformungen, die auf große Energien verweisen.






Aktionstag für die Familie am Samstag, 25. Juli, Hofgut Bernstein
Am darauf folgenden Samstag, 25. Juli, veranstaltet das co-werk-Team einen Familientag für alle, die selbst kreativ sein wollen. (Aufgrund der vielen beteiligten Kinder wird an dieser Stelle auf die Veröffentlichung von Aktionsfotos verzichtet.)
Die Ballett- und Tanzschule TanzDance bietet an diesem Tag ein mitreißendes Programm mit dreißig kleinen und großen mitwirkenden Tänzerinnen an. Wieder wie am Vortag aufgeführt inmitten der ausgestellten Skulpturen, erleben die anwesenden jungen Familien und Kinder, die sich am Aktionstag beteiligen, eine anregende und erlebnisreiche Tanzshow.
2025
Rückblick
Vergangene Ausstellung 2025
"STREBEN und SCHWEBEN"
Die Ausstellung in der ehemaligen Augustiner-Klosterkirche Oberndorf a.N. wurde am 6. September 2025 nach fünfwöchiger Laufzeit und mit einer hohen Besucherzahl erfolgreich beendet.
Raum und Ausstellung
STREBEN und SCHWEBEN als Thema
Die Bodeninstallation "HÄNDE"
Unter dem großen Deckengemälde stehen die „HÄNDE“, eine Bodeninstallation von Jens Hogh-Binder, die mit ihren emporgestreckten Händen und gezeigten Gesten Bezug zum Thema STREBEN aufnimmt.
Die zentrale Marmorskulptur
Das „STREBEN“ ist die größte Skulptur der Ausstellung und entstand aus einem großen Natursteinblock eines cremefarbenen portugiesischen Marmors. Die gezeigte Tänzerin dreht sich um die eigene Achse und spielt mit dem dünnen Stoff, der sie umfängt. Die Figur wurde in wochenlanger Arbeit aus dem Stein gemeißelt und zum Abschluss feinst geschliffen
Wie ein Bühnenbild
„RAMPENLICHT“. Eine von Friederike Schleeh gemalte Bühnenshow mit Tänzer/innen aus unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlichen Alters. Sie schweben vor der fortlaufenden imaginären Wand, die sich in ihrer geometrischen Struktur nach hinten öffnet. Die Auftretenden kommen und machen in ihrer Auflösung auch wieder Platz für die nächsten. Wie ein Sinnbild für das organische und menschliche Leben zeigt das Bild Bewegung und Veränderung. Es will die Leichtigkeit des Tanzes aufgreifen, aber auch die kurze Dauer der Gastspiele und damit das Zeitmoment ansprechen
Bilder für die Wandnischen zum Thema SCHWEBEN
Die auf Sperrholz und Leinwand von Friederike Schleeh gemalten Bilder zeigen Ausblicke in imaginäre Räume, Himmel, Licht und die Farbe Blau. Sie sind bewusst in den Wandnischen der ehemaligen Seitenaltäre gestellt um Bezug aufzunehmen zu den Fragen der vormals davor Betenden. Geometrische Formen ergeben zusammen mit perspektivisch fluchtenden Linien den Bildraum und den Inhalt des Bildes.
Skulptur und Bild
Skulpturen und Bilder stehen teilweise bewusst zusammen. Sie können damit in einen optischen Dialog treten. Die Bilder in den Wandnischen befinden sich in ihrem geschützten Raum und geben vermeintliche Ausblicke in Himmelsräume oder auf schwebende Formen vor. Die Skulpturen stehen auf ihren Sockeln vor den Pfeilern und wirken in ihrer figurativen Bewegung wie den Bildern zugewandt.
Einzelskulpturen
Das Streben als menschliche Eigenschaft, die besonders in Sport und Artistik sichtbar wird, zeigen diese Figuren. Jens Hogh-Binder versucht dem schweren und statischen Steinmaterial eine Ausstrahlung von Leichtigkeit und und Wärme mitzugeben. Gleichzeitig aber auch die körperliche Anstrengung sichtbar zu machen, die hinter all diesen gezeigten Übungen und Verrenkungen steht.

























