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Einblick

Kommende Ausstellung 2026

"VERWANDLUNGEN"

Freitag, 24. Juli 2026, 19.30 Uhr - Ehemalige Klosterkirche Bernstein, 72172 Sulz

 

Um 1730 wurde der barocke Kirchenbau für das zugehörige Kloster der Franziskanermönche gebaut, wurde aber schon knapp achtzig Jahre später  säkularisiert. Nach dem Krieg entstand hier unter Leitung namhafter Künstler wie Gustav Kälberer und HAP Grieshaber die bekannte Bernsteinschule, heute ist es ein Ferienhof und gleichzeitig ein Ort für Veranstaltungen aller Art. Das heutige Hofgut wird von Familie Kraft betrieben. www.bernstein.de

Bernstein liegt versteckt mitten zwischen Feldern und großen Waldstücken, aber in unmittelbarer Nähe des größeren Klosters Kirchberg und den Sulzer Teilorten Renfrizhausen oder Bergfelden. 

Der Kirchenraum strahlt Ruhe aus und hat eine hervorragende Akustik, die für die bevorstehende Veranstaltung, die im Rahmen der Ausstellung am 24. Juli und am 25. Juli stattfinden werden, von Bedeutung ist

 

Ein Zusammenspiel von Form, Klang und Bewegung: Raum, Skulptur, Musik und Tanz verschmelzen zu einer Einheit. 

Verwandelt wird in erster Linie der Raum der ehemaligen Klosterkirche durch diese Ausstellung, er bekommt durch die Installationen ein neues Gesicht.  Skulpturen aus Naturstein von Jens Hogh-Binder und Keramikskulpturen von Friederike Schleeh besetzen nun Boden und Wände.

Mit „Verwandlungen“ beschäftigen sich thematisch auch Künstler und Künstlerin: sowohl die schwarzen Granitstelen, die wie tanzend aus ihrem starren Sockel wachsen, wie auch die Keramiken in ihrer hellrot bis schwarzen Glasur zeigen Veränderungen und Umformungen, die auf große Energien verweisen. 

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Musik und Tanz sind die beiden anderen Kunstsparten, die zusammen mit der Skulpturenpräsentation die Ausstellungsveranstaltung zu einem Ganzen werden lassen.

Der Musiker und Oberdorfer Kantor der Stadtkirche Michael Link übernimmt mit seinem Akkordeon und mit Stücken von Piazolla, Vivaldi, Jenskins, u.a., gekonnt den musikalischen Teil der Verwandlung. Die Stücke, die zwischengeschoben oder auch verwoben in die Tanzeinlagen sind, wollen ebenso wie die Bildhauerei die Energie aufzeigen, die zur Verwandlung führen kann.

Der Tanz als drittes Element nimmt die Bewegungen und die Farbigkeit der Skulpturen auf und bezieht sich gleichzeitig auch auf die Musik. Ausgangslage sind Variationen und Sequenzen aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“, die das Ausstellungsthema hörbar umschreiben. Die Oberndorfer Ballerina Kristina Metova und die mitwirkenden Tänzerinnen ihrer TanzDance-Ballettschule setzen dies mit schöner Choreografie in grazile und kraftvolle Bewegungen um.

Aktionstag für die Familie am Samstag, 25. Juli

Am Samstag, 25. Juli veranstaltet das co-werk-Team einen Familientag, für alle, die selbst kreativ werden und ein abwechslungsreiches Programm erleben wollen

Rückblick 2025

Vergangene Ausstellung 2025

"STREBEN und SCHWEBEN"

Die Ausstellung in der ehemaligen Augustiner-Klosterkirche Oberndorf a.N. wurde am 6. September 2025 nach fünfwöchiger Laufzeit und mit einer hohen Besucherzahl  erfolgreich beendet.

Raum und Ausstellung

STREBEN und SCHWEBEN als Thema

Die Bodeninstallation "HÄNDE"

  Unter dem großen Deckengemälde stehen die „HÄNDE“, eine Bodeninstallation von Jens Hogh-Binder, die mit ihren emporgestreckten Händen und gezeigten Gesten Bezug zum Thema STREBEN aufnimmt.

Die zentrale Marmorskulptur

Das „STREBEN“ ist die größte Skulptur der Ausstellung und entstand aus einem großen Natursteinblock eines cremefarbenen portugiesischen Marmors. Die gezeigte Tänzerin dreht sich um die eigene Achse und spielt mit dem dünnen Stoff, der sie umfängt. Die Figur wurde in wochenlanger Arbeit aus dem Stein gemeißelt und zum Abschluss feinst geschliffen

Wie ein Bühnenbild

„RAMPENLICHT“. Eine von Friederike Schleeh gemalte  Bühnenshow mit Tänzer/innen aus unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlichen Alters. Sie schweben vor der fortlaufenden imaginären Wand, die sich in ihrer geometrischen Struktur nach hinten öffnet. Die Auftretenden kommen und machen in ihrer Auflösung auch wieder Platz für die nächsten. Wie ein Sinnbild für das organische und menschliche Leben zeigt das Bild Bewegung und Veränderung. Es will die Leichtigkeit des Tanzes aufgreifen, aber auch die kurze Dauer der Gastspiele und damit das Zeitmoment ansprechen

Bilder für die Wandnischen zum Thema SCHWEBEN

Die auf Sperrholz und Leinwand von Friederike Schleeh gemalten Bilder zeigen Ausblicke in imaginäre Räume, Himmel, Licht und die Farbe Blau. Sie sind bewusst in den Wandnischen der ehemaligen Seitenaltäre gestellt um Bezug aufzunehmen zu den Fragen der vormals davor Betenden. Geometrische Formen ergeben zusammen mit perspektivisch fluchtenden Linien den Bildraum und den Inhalt des Bildes.

Skulptur und Bild

Skulpturen und Bilder stehen teilweise bewusst zusammen. Sie können damit in einen optischen Dialog treten. Die Bilder in den Wandnischen befinden sich in ihrem geschützten Raum und geben vermeintliche Ausblicke in Himmelsräume oder auf schwebende Formen  vor.  Die Skulpturen stehen auf ihren Sockeln vor den Pfeilern und wirken in ihrer figurativen Bewegung wie den Bildern  zugewandt.

Einzelskulpturen

Das Streben als menschliche Eigenschaft, die besonders in Sport und Artistik sichtbar wird, zeigen diese Figuren. Jens Hogh-Binder versucht dem schweren und statischen Steinmaterial  eine Ausstrahlung von Leichtigkeit und und Wärme mitzugeben. Gleichzeitig aber auch die körperliche Anstrengung sichtbar zu machen, die hinter all diesen gezeigten Übungen und Verrenkungen steht.

Vernissage

Vernissage „STREBEN und SCHWEBEN“ am 2. August 2025 in der ehemaligen Augustiner-Klosterkirche Oberndorf a.N.