Ort: co-werk-Hallen und Gelände, Termin: Ende Juni 2026
Zum dritten Mal möchte die südamerikanisch-deutsche Musikformation aus Lima/Oberndorf bei co-werk zu Gast sein und ihre neuesten Musikstücke vorstellen. Jens Hogh-Binder und Friederike Schleeh zeigen dazu eine neue Auswahl ihrer Skulpturen, Bilder und Objekte.
Verwandlung
Ausstellung, Tanzperformance und Konzert
weitere Infos zu Ort, Termin und Mitwirkenden folgen
Erneut an einem spektakulären Ort, dieses mal auf dem Land, wird es die neue künstlerische Kooperation zwischen Kunst, Musik und Tanz geben. Der Raum, in dem die bildnerischen, tänzerischen und musikalischen Interventionen aufgeführt werden, hat eine beachtliche kulturellere Vergangenheit.
Die Werke, die Jens Hogh-Binder und Friederike Schleeh bei dieser neuen Ausstellung präsentieren, sind momentan in Entstehung. Gezeigt werden sowohl Skulpturen aus schwarzem Hartgestein, wie keramische Objekte und Materialbilder aus Holz und Farbe, ergänzt durch Tuschezeichnungen. Alle Werke beziehen sich inhaltlich auf die Themen Veränderung und Verwandlung.
Einblick
Vergangene Ausstellung 2025
"STREBEN und SCHWEBEN"
Die Ausstellung in der ehemaligen Augustiner-Klosterkirche Oberndorf a.N. wurde am 6. September 2025 nach fünfwöchiger Laufzeit und mit einer hohen Besucherzahl erfolgreich beendet.
Raum und Ausstellung
STREBEN und SCHWEBEN als Thema
Die Bodeninstallation "HÄNDE"
Unter dem großen Deckengemälde stehen die „HÄNDE“, eine Bodeninstallation von Jens Hogh-Binder, die mit ihren emporgestreckten Händen und gezeigten Gesten Bezug zum Thema STREBEN aufnimmt.
Die zentrale Marmorskulptur
Das „STREBEN“ ist die größte Skulptur der Ausstellung und entstand aus einem großen Natursteinblock eines cremefarbenen portugiesischen Marmors. Die gezeigte Tänzerin dreht sich um die eigene Achse und spielt mit dem dünnen Stoff, der sie umfängt. Die Figur wurde in wochenlanger Arbeit aus dem Stein gemeißelt und zum Abschluss feinst geschliffen
Wie ein Bühnenbild
„RAMPENLICHT“. Eine von Friederike Schleeh gemalte Bühnenshow mit Tänzer/innen aus unterschiedlichen Zeiten und unterschiedlichen Alters. Sie schweben vor der fortlaufenden imaginären Wand, die sich in ihrer geometrischen Struktur nach hinten öffnet. Die Auftretenden kommen und machen in ihrer Auflösung auch wieder Platz für die nächsten. Wie ein Sinnbild für das organische und menschliche Leben zeigt das Bild Bewegung und Veränderung. Es will die Leichtigkeit des Tanzes aufgreifen, aber auch die kurze Dauer der Gastspiele und damit das Zeitmoment ansprechen
Bilder für die Wandnischen zum Thema SCHWEBEN
Die auf Sperrholz und Leinwand von Friederike Schleeh gemalten Bilder zeigen Ausblicke in imaginäre Räume, Himmel, Licht und die Farbe Blau. Sie sind bewusst in den Wandnischen der ehemaligen Seitenaltäre gestellt um Bezug aufzunehmen zu den Fragen der vormals davor Betenden. Geometrische Formen ergeben zusammen mit perspektivisch fluchtenden Linien den Bildraum und den Inhalt des Bildes.
Skulptur und Bild
Skulpturen und Bilder stehen teilweise bewusst zusammen. Sie können damit in einen optischen Dialog treten. Die Bilder in den Wandnischen befinden sich in ihrem geschützten Raum und geben vermeintliche Ausblicke in Himmelsräume oder auf schwebende Formen vor. Die Skulpturen stehen auf ihren Sockeln vor den Pfeilern und wirken in ihrer figurativen Bewegung wie den Bildern zugewandt.
Einzelskulpturen
Das Streben als menschliche Eigenschaft, die besonders in Sport und Artistik sichtbar wird, zeigen diese Figuren. Jens Hogh-Binder versucht dem schweren und statischen Steinmaterial eine Ausstrahlung von Leichtigkeit und und Wärme mitzugeben. Gleichzeitig aber auch die körperliche Anstrengung sichtbar zu machen, die hinter all diesen gezeigten Übungen und Verrenkungen steht.
Vernissage
Vernissage „STREBEN und SCHWEBEN“ am 2. August 2025 in der ehemaligen Augustiner-Klosterkirche Oberndorf a.N.