Zu den Skulpturen

Sphäreninsel

Als Installation, die im Chorbereich der ehemaligen Kirche aufgebaut wird, zeigt die Bildhauerin und Malerin Friederike Schleeh Sphären aus Keramik in großer Formenvielfalt. Die rotschwarzen Glasuren auf den geometrischen Formen der Keramiken, die oft Durchbrüche oder Lamellenflügel haben, lassen die Tonskulpturen wie erstarrte Relikte vulkanischen Ursprungs erscheinen. Durch das schalenartige Ausarbeiten von Wachstums- und Entfaltungsformen oder Aufzeigen von Spannungen, Brüchen und Verformungen können Veränderungsprozesse verdeutlicht werden und Energie, Kraft und Bewegung als Motoren möglicher Verwandlungen aufgezeigt werden.

Trigone

Jens Hogh-Binder präsentiert in dieser Ausstellung schwarze Stelen, die durch ihre bewegten Formen die Verwandlung vom Starren ins Bewegte verdeutlichen können. Das Steinmaterial, ob Impala oder schwarz-schwedischer Granit, verfügt über eine große Dichte und ist damit ausgesprochen hart und schwer. Der Bildhauer nutzt dies um die präzise Härte der Kanten und die Feinheit der Oberflächen  zum Formen einer homogenen Körperoberfläche einzusetzen.  Dies gibt den trotz ihrer Schwere filigran und fast tanzend wirkenden Stelen eine weit sichtbare Ausstrahlung von komprimierter Energie.

 

 

 

 

 

Begleittext, co-werk, Mai 2026

Ausstellung „Verwandlungen“, Ehemalige Klosterkirche Bernstein

  1. – 25. Juli 2026

Veranstaltung im Rahmen von „Verwandlungen“ am 24. Juli 2026, 19.30 Uhr

 

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